News

Maximale Anonymität trifft vollen Komfort: Der neue MetaGer-Proxy

🇩🇪 · SUMA · Manuela Branz

Unser alter Proxy war schon vor Jahren eine echte Innovation und hat maßgeblich dazu beigetragen, dass MetaGer als besonders sicher gilt. Doch warum braucht man überhaupt einen Proxy? Ein Proxy ist ideal für alle, die über die anonyme Suche hinaus sicherstellen wollen, dass ihre Webseitenbesuche nicht nachvollziehbar sind. Wer Proxys oder Proxy-Suchmaschinen nutzt, möchte primär die eigene Privatsphäre schützen, IP-Sperren umgehen oder Datentracking blockieren. Wie funktioniert der Proxy-Modus? Bei MetaGer sind die Suchanfragen ohnehin komplett anonym. Der Proxy-Modus greift in dem Moment, in dem Sie ein Suchergebnis anklicken. Die aufgerufene Zielwebsite – aber auch andere Akteure wie Ihr Internetanbieter – sehen dann nicht Ihre echte IP-Adresse, sondern nur die des Proxys. Dadurch bleiben Identität, Standort und Suchverlauf des ursprünglichen Nutzers zuverlässig verborgen. Zudem wird verhindert, dass die Betreiber der Zielseite Ihr Surfverhalten über Tracking-Mechanismen und Cookies mit Ihrer Person verknüpfen. Wer hat’s erfunden? Während Startpage bereits 2006 einen integrierten Schutz für Suchanfragen einführte und 2009 die „Anonyme Ansicht“ für Webseiten startete, zog MetaGer im April 2014 nach: mit der Funktion „Anonym öffnen“ und einem eigenen Proxy-Service. Die große Herausforderung dabei war und blieb der Komfort. Früher war es möglich, dass der Browser des Nutzers über JavaScript ausgelesen werden konnte – was dem Grundgedanken der Privatsphäre jedoch völlig widersprach. Deshalb verzichtete MetaGer darauf, JavaScript ausführen zu lassen. Das Problem: Viele Webseiten ließen sich dadurch nicht mehr richtig nutzen. Da fast alle interaktiven Elemente wie Navigationen, Videos, Warenkörbe oder Formulare auf dieser Technik basieren, blieben die Seiten oft funktionsunfähig. Ein riesiger Nachteil, der den Dienst bisher nur für eine sehr kleine Nutzergruppe praxistauglich machte. Die Lösung: Mehr Schutz, null Verzicht Das hat sich jetzt grundlegend geändert! Mit unserem neuen, innovativen Proxy können ab sofort alle Webseiten problemlos geöffnet werden. Die alten Einschränkungen gehören der Vergangenheit an. Wir wollen an dieser Stelle nicht alle Details dieser Verbesserung offenlegen, sie sind sehr technisch. Wer sie dennoch nachvollziehen will, kann natürlich einen Blick auf unseren Quellcode werfen. Aber so viel sei verraten: Durch die Neuentwicklung wird verhindert, dass sich die JavaScript-Einbindung negativ auf Ihre Privatsphäre auswirkt. Ihr Browser, der sonst viele sensible Informationen preisgibt, bleibt unangetastet und komplett im Geheimen. Damit müssen sich Nutzer nicht mehr entscheiden. Sie können auf maximale, kompromisslose Anonymität vertrauen und gleichzeitig den vollen Komfort genießen. Quellcode: https://gitlab.metager.de/open-source/safe-browse

Ohne Kategorie

Unser 100. RepairCafé!

🇩🇪 · GarageLab eV · Oliver Vaupel

Am 27. Juni war es soweit! Nach dem Start im Jahr 2012 konnte am 27.06.2026 das 100. RepairCafé des GarageLabs stattfinden. Ganz besonders erfreulich war, dass mit Kristin Parlow und Axel Ganz eine Gründerin und ein Gründer des ältesten Düsseldorfer RepairCafés dabei waren, für Gespräche zur Verfügung standen und z. T. auch beim Reparieren mit Hand angelegt haben. Dazu kamen noch Vertreter anderer RepairCafés aus Düsseldorf sowie Barbara Weishaupt von der Bezirksvertretung 2. Wie immer sollte das Reparieren im Vordergrund stehen, und trotz einer Außentemperatur von fast 40°C kamen nicht nur an Reparaturen Interessierte, sondern auch zahlreiche Aktive und Gäste zu unserem aktuellen RepairCafé in der Zentralbibliothek am Konrad-Adenauer-Platz 1. Parallel fand die Fahrrad-Reparaturwerkstatt in den GarageLab-Vereinsräumen in der Birkenstraße 23 statt. Bei angenehmen 22°C in der Bücherei haben erfreulich viele Interessierte und Mitstreiter sich angesehen, wie unser GarageLab solch ein RC wuppt. In einem Video konnten alle RepairCafé-Fans die ARD-, ZDF-und YouTube-Auftritte aus der Historie des Vereins noch einmal miterleben. Der Tag wurde begleitet von Naemi Reymann von der AWISTAKommunal und Ewa Westermann-Schutzki von der Verbraucherzentrale NRW sowie unterstützt durch musikalische Begleitung von Arthur Podoshva mit im GarageLab selbst hergestellten Holzflöten. Wie meistens konnten etwa die Hälfte der Geräte direkt repariert werden. Dazu kamen noch gute Hinweise, welche Ersatzteile gebraucht werden – oder die seltenere Erkenntnis, dass das Gerät ausnahmsweise doch mal nicht zu retten ist. Es war ein ereignisreicher und doch entspannter Nachmittag, der Lust auf viele weitere Repaircafes machte. Ein riesengroßes Dankeschön an alle Beteiligten aus dem Verein, an alle externen Reparierenden, alle Partner und natürlich Besucherinnen und Besucher, die uns vertrauensvoll ihre kleinen und größeren Schätzchen bringen. Ihr zeigt damit, dass euch Nachhaltigkeit wichtig ist, reparieren erlernbar ist und vor allem Spaß machen kann!

AllgemeinRepair CafeGemeinschaftsprojekt

Blogs

Repaircafé: 19.08.2026

🇩🇪 · Chaospott

Auch im Jahr 2026 setzen wir unser Repaircafé fort und bieten eine Möglichkeit zur Reparatur von diversen Gerätschaften und beschädigten Dingen. Unsere Räume bieten Werkzeuge zur Reparatur von Elektronik und Holz sowie für den 3D-Druck. Wir helfen gerne bei Reparaturen aller Art, ganz besonders freuen wir uns auch auf Besucher, die sich gerne selbst an der Reparatur versuchen möchten und zum Beispiel bei uns – mit etwas Anleitung – das erste Mal selbst Löten wollen. Dieses Jahr findet das Repaircafé an folgenden Terminen statt: Dienstag, 27. Januar 2026, 18–20 Uhr Dienstag, 17. März 2026, 18–20 Uhr Dienstag, 19. Mai 2026, 18–20 Uhr Dienstag, 23. Juni 2026, 18–20 Uhr Mittwoch, 19. August 2026, 18–20 Uhr Dienstag, 15. September 2026, 18–20 Uhr Dienstag, 13. Oktober 2026, 18–20 Uhr Dienstag, 24. November 2026, 18–20 Uhr Wenn möglich, bitten wir um eine vorherige Anmeldung per Mail an repaircafe@chaospott.de , um den Werkzeugbedarf abschätzen zu können.

blog

Other

Datenspuren 2026

🇩🇪 · C3D2 · Datenspuren-Orga

Datum Ort bis Freitag, 18. September 2026 Sonntag, 20. September 2026 , Riesaer Straße 32, 01127 Dresden Zentralwerk Der Chaos Computer Club Dresden lädt zum alljährigen Hackertreffen unter dem Motto “aufbrechen” ein. Zum 23. mal finden vom 18. bis 20. September 2026 die in Dresden statt. Datenspuren Lasst uns gemeinsam aufbrechen: Kisten, Systeme und in neue Welten! Wenn du bereit bist zum digitalen und gesellschaftlichen Aufbrechen, dann komme vorbei zu Talks, Workshops, Musik, Kunst und alles, was du noch zu den Datenspuren beitragen willst. Wir freuen uns drauf! Der Eintritt ist frei und für das leibliche Wohl sorgen Bar und Küfa. And always remember: All creatures welcome!

IFS 1867

🇩🇪 · Mainframe · Markus Framer