🇩🇪 · Freies Labor · JKB
Es ist wieder soweit: Das Freie Labor lädt auch 2026 wieder zu seinem traditionsreichen Geekend ein! Unter dem Motto „Work in Progress“ treffen wir uns am 28.03./29.03. um fleißig zu diskutieren, basteln und ein kleines aber feines Vortragsprogramm zu genießen. Wie in den letzten Jahren bieten wir ein ewiges Frühstück, für weitere Verpflegung wird wie üblich on-demand gesorgt. Das Programm befindet sich noch im Aufbau, über konkrete Zeiten informieren wir in naher Zukunft auf eben diesem Blog. Tragt euch das Wochenende in den Kalender ein und erscheint zahlreich! Los gehts am Samstag um 12:00 in der Borsigstraße 6-10 in 31135 Hildesheim ( Anfahrt ), Eintritt frei!
Allgemein
🇫🇷 · Labomedia · claire
S’émanciper de Discord et découvrir une alternative éthique Le jeudi 19 mars, de 18h à 19h, se déroulera un atelier découverte d’une alternative éthique à Discord : le protocole de messagerie instantanée Matrix. À toute utilisation d’une application, d’un logiciel, se pose la question de la protection de la vie privée et des données personnelles, et parfois de la dépendance, voire l’enfermement, à une plateforme. La problématique s’applique entre autres à Discord, et de manière encore plus évidente aujourd’hui, puisque cette plateforme demandera bientôt de fournir une pièce d’identité, qui sera analysée par une I.A. Dans une logique anticapitaliste et d’émancipation, cet atelier a pour but de présenter différentes alternatives à Discord, puis de découvrir l’un d’entre eux, Matrix, particulièrement adapté au monde militant. Cet atelier aura lieu le jeudi 19 mars 2026 de 18h à 19h en salle D1 au 3ème étage du 108 Maison Bourgogne. Prévoyez d’apporter votre ordinateur et/ou votre smartphone si vous souhaitez installer et tester Matrix pendant l’atelier. L’article Le jeudi 19 mars 2026 : atelier RAJ Matrix est apparu en premier sur Labomedia .
Ateliers
🇩🇪 · Chaos Computer Club
Der öffentliche Raum soll zum Testfeld für Technologien werden, die alle vorbeikommenden Menschen unter Verdacht stellen. An vielen Orten wird bereits mit Verhaltensüberwachung experimentiert. Da will das notorisch klamme Berlin nicht nachstehen und zur Verhaltensüberwachung durch intransparente Software. Dabei war schon der letzte „KI“-Versuch am Berliner Bahnhof Südkreuz . plant nun ein Millionenprojekt peinlich gescheitert Das Berliner Projekt reiht sich in eine zu lange Liste ein: Das Verhalten an öffentlichen Plätzen wird mittlerweile in und , in und den mit „KI“ dauerüberwacht, um bestimmte Verhaltensweisen mit Software zu markieren. So soll unerwünschtes Verhalten erkannt und als Indikator genutzt werden, beispielsweise für eine vermeintlich bevorstehende Straftat. Mannheim Hamburg Bremer Trams Haltestellen der Hamburger Hochbahn Dabei ist völlig unklar, wie Polizei, Hersteller und schließlich auch die „KI“ überhaupt unerwünschtes Verhalten definieren. Es bleibt intransparent, ob längeres Verweilen an einem Ort, Menschenansammlungen, zwischenmenschliche Berührungen oder hektische, ruckartige oder auch nur unregelmäßige Bewegungen als verdächtig eingestuft werden. Es besteht die Gefahr, dass jede Form des Andersseins dazu führt, häufiger als „auffällig“ markiert zu werden. Projekte zur Verhaltensüberwachung laufen teilweise schon seit Jahren, ohne einen beweisbaren Nutzen zu bringen oder sich nachvollziehbarer Überprüfung stellen zu müssen. Trotzdem werden die Anbieter von Verhaltenscannern mit Millionenbeträgen gepampert. Man sollte erwarten, dass sich die Polizei beim Erproben dieser Technologien strikt an Recht und Gesetz hält, schließlich darf der öffentliche Raum kein rechtsfreier Raum sein. Aber vergangene Testprojekte zeigten wiederholt, : Die Polizei setzt sich locker über Vorgaben hinweg, evaluiert ihre Experimente einfach selbst, schönt die Ergebnisse und zieht eine nachvollziehbare wissenschaftliche Begleitung nicht mal mehr in Betracht. Zuweilen erfahren die zuständigen Datenschutzbehörden erst aus der Presse von diesen digitalen Menschenversuchen. beispielsweise am Hamburger Hansaplatz Aktuell wurden und werden in mehreren Bundesländern Polizeigesetze verschärft, die einer Weiterverbreitung der zur Strafverfolgung vollkommen ungeeigneten Verhaltensüberwachung den Weg ebnen. Zusätzlich kamen wie in Hamburg neue Befugnisse hinzu, die erlauben, „KI“-Systeme mit Polizeidaten zu trainieren. Das ist eine Zweckentfremdung sensibler Daten und ein eigener schwerer Eingriff in das Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung. Unternehmen bieten dazu passende Produkte, die für autoritäre Regime maßgeschneidert wurden: Gesichtserkennung und Bewegungsprofile werden mit automatisierter Analyse von Verhalten kombiniert. Da wird gern übersehen, wenn dasselbe Unternehmen ist und seine Systeme dort optimiert. für Menschenrechtsverletzungen in China verantwortlich „Automatisierte Verhaltensüberwachung ist teures, aber gefährliches Sicherheitstheater“, sagt Matthias Marx, Sprecher des Chaos Computer Clubs, „denn es gewöhnt uns an ständige Überwachung und Analyse unseres Alltags. Wir dürfen autoritäre Staaten und ihren Technologieeinsatz nicht als Blaupause nutzen.“ Der CCC fordert, alle Projekte zur automatisierten Verhaltensüberwachung zu beenden, und eine generelle Abkehr von Überwachungsinfrastruktur, die auch von autoritären Staaten genutzt wird. : Links Ausschreibung Berlin, 3.868.497,10 EUR https://ted.europa.eu/de/notice/-/detail/104053-2026