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The 39th 3D Print & Pizza evening @ Pixelbar Rotterdam

🇳🇱 · Pixelbar

Are you interested in 3D printing? Whether you have yet to buy your first 3D printer or already have an entire print farm, the 3D Print & Pizza Meetup is the perfect opportunity to meet like-minded individuals and share your passion. Everyone with an interest in 3D printing is welcome! What to expect Show and Tell : Have you printed something cool? Feel free to bring it along to show it off or maybe ask for feedback. Troubleshooting : Having problems with your 3D printer? Bring it along, and maybe others can help you solve the issue. Bringing something is not mandatory, but it often starts a good conversation. Presentations and Workshops : Want to give a presentation or organize a workshop? The meetup offers a platform for everyone to share knowledge. Discuss with the venue in advance if you need any extra equipment. Location 3D Print and Pizza Rotterdam is hosted at Hackerspace Pixelbar. We are at Schiemond 20, 3024 EE Rotterdam. This is inside “De Kroon”, follow the signs for K14. If you’re coming with public transportation: you can go to Tram stop Schiemond or Metro Station Delfshaven and then walk towards the harbor. To access the space you need to go up a set stairs, we sadly don’t have an elevator. If you are bringing a large object we have a seperate entrance, ping one of the Pixelbar members. INFO Print & Pizza night 🗓 Thursday 6 November 2025 🕛 18:00 till 23:00 💸 Free entrance, pizza and 2 drinks for €15 📍 Schiemond 20, 3024 EE, Rotterdam, inside “De Kroon” at K14.1.01 You can RSVP on one of the following platforms: Discord , Luma Events , Meetup (RSVP is not required, but recommended)

Gesichtserkennung und Palantir: Dobrindts Überwachungspaket muss vom Tisch

🇩🇪 · Chaos Computer Club

Das von AlgorithmWatch, Amnesty International, Chaos Computer Club (CCC), Gesellschaft für Freiheitsrechte (GFF) und dem ehemaligen Bundesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit, Ulrich Kelber, heute vorgestellte Gutachten ist eindeutig: Die in einem Gesetzespaket formulierten Ideen von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) nach biometrischer Dauerüberwachung sind nicht mit einem demokratischen Rechtsstaat kompatibel und verstoßen gegen EU-Recht. Massenhaft biometrische Daten der Gesichter von allen einzusammeln und hintenrum technisch analysieren zu lassen, ist ein Vorstoß, der unser Zusammenleben nachhaltig verschlechtern würde. Denn niemand, außer vielleicht ein paar Leuten im Innenministerium, will in einer Welt leben, in der jeder Mensch überall Gefahr läuft, biometrisch analysiert und mit Datenbanken abgeglichen zu werden. Die Körperdaten von Menschen sind keine freie Verfügungsmasse, weder für kommerzielle Stalking-Dienstleister noch für das Abspeichern in staatlichen Datenhalden. Wer eins und eins zusammenzählen kann, wird den im gleichen Entwurf vorgesehenen Plan, automatisierte Datenanalysen in bisher ungekanntem Ausmaße für Polizeibehörden des Bundes zu erlauben, in der selben Kategorie von Überwachungsdystopien einsortieren: Dobrindt plant auch hier eine massenhafte Analyse mit Millionen Betroffenen, deren Daten hinterrücks zusammengeführt und gerastert werden. Dass er dazu auch noch öffentlich erwägt, einen Vertrag mit dem Konzern Palantir einzugehen, strotzt vor Ignoranz gegenüber allem, was sich in den Vereinigten Staaten derzeit mit aktiver technischer Hilfe von ebenjenem US-Konzern abspielt. Aber das Problem heißt nicht Palantir, Pimeyes oder Clearview AI. Das eigentliche Problem ist die Idee einer allgegenwärtigen Überwachung und Datenrasterung, der niemand mehr ausweichen kann. Noch ist unklar, wann das Kabinett Dobrindts Entwürfe auf die Tagesordnung setzen wird. Doch die Bundesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, die biometrische Überwachung der Bevölkerung voranzutreiben. In der vorliegenden Form würden sie gegen geltendes Recht verstoßen und einer Massenüberwachung der Bevölkerung Tür und Tor öffnen. Der Gesetzentwurf des Bundesinnenministeriums muss aus rechtlichen und technischen Gründen abgelehnt werden. Die Einschätzung wird von einem neuen Gutachten gestützt, das heute vorgestellt wurde. Ein Kern der Kritik ist der eindeutige Verstoß gegen die KI-Verordnung der EU (AI Act), der im Gesetzentwurf angelegt ist. Die KI-Verordnung verbietet es ausnahmslos, „Datenbanken zur Gesichtserkennung durch das ungezielte Auslesen von Gesichtsbildern aus dem Internet oder von Überwachungsaufnahmen [zu] erstellen oder [zu] erweitern.” Insofern würden nationale Gesetzesvorhaben, die einen biometrischen Abgleich mit Bildern aus dem Internet vorsehen, geltendem EU-Recht zuwiderlaufen, falls dieser Abgleich nur mit Hilfe solcher Datenbanken stattfinden kann. Genau das ist der Fall, wie das von AlgorithmWatch beauftragte technische Gutachten belegt: Um den biometrischen Abgleich mit Bildern aus dem Internet wie vorgesehen durchzuführen, müssen ausnahmslos Datenbanken zur Gesichtserkennung genutzt werden. Damit ist ein solches Gesetz europarechtswidrig und zum Scheitern verurteilt. „Egal, wer sie betreibt: Biometrische Massenüberwachung ist rechtswidrig. Die Polizei darf auch nicht auf kriminelle private Gesichtersuchmaschinen wie Pimeyes oder Clearview AI ausweichen, schon um sie nicht durch die Hintertür zu legitimieren. Viel mehr müssen diese kommerziellen Dienste endlich von deutschen Datenschutzbehörden mit allen Mitteln des Rechts aktiv bekämpft werden. Ebenso gehört der Plan gestrichen, alle Polizeidaten zusammenzuführen und automatisiert zu analysieren.“ Matthias Marx, Sprecher des Chaos Computer Clubs, kommentiert: „Wir sind froh, dass wir mit dem Gutachten nun zeigen können, was wir und viele andere schon lange kritisieren: Die angestrebten biometrischen Erkennungsverfahren würden zwangsläufig gegen EU-Recht verstoßen, weil sie ohne den Einsatz von Datenbanken nicht umsetzbar sind. Diese Bundesregierung kann diese Tatsache nicht länger bestreiten und sollte ihre Gesichtserkennungspläne endgültig begraben.” Matthias Spielkamp, Geschäftsführer von AlgorithmWatch, erklärt: „Internet-Scans nach Gesichtern und Palantir bringen uns nicht mehr Sicherheit – sie sind ein Angriff auf unsere Grundrechte und ein Schritt in den Überwachungsstaat. Das dürfen wir nicht akzeptieren.“ Dr. Simone Ruf, Leiterin des Center for User Rights bei der Gesellschaft für Freiheitsrechte, fügt Kritik aus grundrechtlicher Perspektive hinzu: „Massenhafte Überwachung mit KI gefährdet Menschenrechte und Demokratie. Sie hat eine einschüchternde Wirkung und birgt die Gefahr von Missbrauch. Sowohl beim KI-Einsatz für einen biometrischen Abgleich als auch für eine automatisierte Analyse von Polizeidaten besteht außerdem ein erhebliches Risiko für Diskriminierung. Falls für die automatisierte Datenanalyse Software von Palantir eingesetzt werden soll, so handelt es sich um ein Unternehmen, das nach Recherchen von Amnesty International in den USA systematisch in Menschenrechtsverletzungen der Trump-Administration involviert ist – und daher von öffentlichen Aufträgen ausgeschlossen werden sollte.“ Unterstützt wird die Kritik von Dr. Julia Duchrow, Generalsekretärin Amnesty International Deutschland, aus menschenrechtlicher Perspektive: „Immer wieder musste das Bundesverfassungsgericht aufgrund von Klagen aus der Zivilgesellschaft überschießende Überwachungs- und Fahndungsgesetzgebung stoppen. Das Bundesinnenministerium hat daraus nicht gelernt und will erneut gesetzliche Regelungen, die erkennbar gegen Vorgaben der Verfassung, des Datenschutzes und der KI-Regulierung verstoßen.“ Ulrich Kelber, ehemaliger Bundesbeauftragter für den Datenschutz und die Informationsfreiheit, schließt mit datenschutzrechtlicher Kritik: Dobrindts Entwurf sieht mehrere Änderungen am Gesetz über das Bundeskriminalamt (BKAG), am Gesetz über die Bundespolizei (BPolG) und am Asylgesetz (AsylG) vor. Polizeibehörden sollen zusätzliche Befugnisse erhalten, die Grundrechte verletzen, gegen die KI-Verordnung der EU verstoßen und KI-gestützte Massenüberwachung vorantreiben. AlgorithmWatch hatte im Juli eine Petition gestartet, in der unter anderem gefordert wird, Gesichtserkennungssysteme im öffentlichen Raum vollständig zu verbieten. Mehr als 52.000 Menschen haben diese Petition unterschrieben. Europarechtswidrig und zum Scheitern verurteilt Links: Gutachten von Dirk Lewandowski Petition gegen biometrische Massenüberwachung Entwurf des „Sicherheitspakets“ CCC fordert Innenminister Dobrindt auf, sein „Sicherheitspaket“ zurückzunehmen

IFS 1703

🇩🇪 · Mainframe · Markus Framer

Arduino : de l’idéal “open-source” au jackpot des investisseurs

🇫🇷 · Laboratoire Ouvert Grenoblois · Frédéric

Arduino , c’est l’une des plus belles histoires de l’électronique libre . Un projet né en Europe, à Ivrea (Italie), en 2005, avec une idée simple : rendre l’électronique accessible à tous, sans licence, sans barrière, avec des schémas ouverts et un logiciel libre. Des profs, des ingénieurs, des bidouilleurs passionnés − Massimo Banzi, David Cuartielles, David Mellis, Tom Igoe − ont créé une plateforme qui a changé la vie de milliers de makers et lancé tout un mouvement DIY . C’était propre, généreux, et 100% libre. De projet communautaire à entreprise “pro” Puis, comme souvent, le succès a attiré les tensions et les ambitions. Entre 2014 et 2016, des conflits internes ont divisé le projet entre Arduino LLC (USA) et Arduino SRL (Italie) . Finalement, les deux entités ont fusionné en Arduino AG , une société suisse, détenue via une holding appelée BCMI , propriété des fondateurs historiques. Jusque-là, rien de scandaleux : il fallait bien une structure claire pour continuer à produire, embaucher et se développer. Mais à partir de 2021, le ton a changé. L’arrivée des investisseurs En 2022 et 2023, Arduino a levé plus de 54 millions de dollars en deux tours de table successifs. Les investisseurs ? Des poids lourds du secteur industriel et du capital-risque : Robert Bosch Venture Capital ; Renesas ; Arm ; CDP Venture Capital (Italie) ; Anzu Partners . Ces noms ne financent pas des projets par amour de l’ open-source , ils investissent pour un objectif clair : faire fructifier leur mise . Dès cet instant, Arduino n’était plus un collectif libre, mais une scale-up technologique , avec des gammes “Arduino Pro”, des accords commerciaux, et des objectifs de rentabilité. C’est le passage classique du “projet passion” à la “ start-up rentable”. Le rachat par Qualcomm En octobre 2025 , Qualcomm a annoncé le rachat d’ Arduino SA . L’information est désormais officielle : le géant américain des semi-conducteurs met la main sur une marque, un écosystème et une communauté mondiale. Le montant de l’opération n’a pas été communiqué, mais vu les levées précédentes, il est évident que les investisseurs ont réalisé une belle plus-value. Résultat : Les fonds de capital-risque ont encaissé ; Qualcomm récupère un écosystème prêt à intégrer dans sa stratégie IoT ; et les fondateurs, sans doute encore présents en façade, n’ont plus le contrôle . Ce qu’il faut en retenir Ce n’est pas une trahison individuelle, c’est juste le cycle naturel du capitalisme appliqué à un projet open-source : On part d’une idée libre ; on structure une entreprise ; on lève des fonds ; on revend à plus gros que soi. Soyons lucides : à partir de là, Arduino n’appartient plus à la communauté . Mais l’esprit open-source d’origine − celui du partage, de la transmission, du libre accès − survit dans la communauté des makers , pas dans la société qui porte le nom. L’esprit Arduino reste vivant Heureusement, rien n’empêche les projets dérivés, les forks , les alternatives. Le code source reste ouvert, les clones existent, et l’esprit du bricolage libre est plus vivant que jamais. Les makers , eux, n’ont pas besoin de levées de fonds pour créer. Ce qu’on peut retenir : l’ open-source ne meurt pas quand une marque se vend ; il meurt quand les gens arrêtent de partager. Alors continuons à bidouiller, documenter, apprendre, et faire vivre ce que l’Arduino d’origine incarnait vraiment : la liberté de construire par soi-même. — Patrick

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