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End of Ten, Samstag 04.10.2025 ab 14:00 - Einstieg in den Umstieg auf Linux

🇩🇪 · Hackzogtum

Am 04.10.2025 ab 14:00 - Linux Kennenlern- und Installationsparty im Hackzogtum. Am 14. Oktober endet der Support von Windows 10. Die Weiternutzung ist zwar möglich, wird aber durch das Ausbleiben von Updates mit jedem Tag gefährlicher. Leider ist für viele ältere Rechner das Update auf Windows 11 aufgrund von Hardware-Anforderungen nicht möglich. Dabei sind ältere Rechner völlig ausreichend für viele Tätigkeiten und könnten noch lange verwendet werden. Eine Möglichkeit ist der Umstieg auf Linux. Statt Mindestvorraussetzungen an RAM, CPU, TPM-Chips etc., benötigt Linux zunächst mal nur einen Rechner und Strom. Natürlich gilt auch für Linux, dass die Performance mit schnellerer Hardware besser ist, das System selbst gibt sich aber mit sehr wenig zufrieden. Daneben sprechen auch andere Gründe für einen Umstieg. Linux setzt zum großen Teil auf freie Software und ist unabhängiger von großen Konzernen. Du brauchst kein Konto bei einem Konzern und musst auch keine Tricks anwenden, um ohne Konto deine Hardware zu benutzen. Linux sammelt keine Daten und schickt sie an einen Mutterkonzern. Am 04.10.2025 ab 14:00 Uhr bei uns im Hackspace (Heiligkreuzstr. 3 - 96450 Coburg) bieten wir Euch die Gelegenheit, Linux auszuprobieren. Wir werden ein paar Rechner zum Testen und Schnuppern bereitstellen und auch Start- und Installationsmedien vorbereiten. Mit diesen könnt ihr das Ganze auch auf Eurem eigenen Rechner ausprobieren, ohne an dem bestehenden System etwas zu ändern oder gleich den Umstieg zu wagen. Natürlich stehen wir mit Rat und Tat zur Seite. Neugierig geworden? - Dann komm vorbei bringt einen Rechner mit, etwas Zeit und Neugier. Achtung: Bitte macht vorher noch ein Backup Eurer Daten. Solltet Ihr den Umstieg wagen wollen, können wir deren Erhalt nicht garantieren. Hier auch noch ein Video von ct in dem alles auch erklärt wird.

Marktforschung mit Gesichtsbildern: Wir verklagen das BKA

🇩🇪 · Chaos Computer Club

Vor dem Verwaltungsgericht in Wiesbaden hat heute der Hacker und IT-Sicherheitsexperte Janik Besendorf mit Unterstützung des Chaos Computer Clubs (CCC) eine Klage gegen das Bundeskriminalamt (BKA) eingereicht. Er wendet sich dagegen, dass die Behörde rechtswidrig Gesichtsbilder von ihm verarbeitet hat. Besendorf geht damit gegen eine Zusammenarbeit des BKA mit dem Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung (IGD) vor, . Dazu soll das BKA biometrische Gesichtsbilder aus der Polizeidatenbank INPOL-Z zweckentfremdet und ohne Rechtsgrundlage an Fraunhofer für Software-Tests weitergegeben haben. die Millionen Gesichtsbilder im Rahmen eines Produkttests verwendet haben Die in INPOL-Z erfassten Personen wurden ohne ihr Wissen und ohne ihre Einwilligung zu Versuchskaninchen gemacht, damit Fraunhofer mit den Fotos vier Gesichtserkennungssysteme testet. Auch ein Gesichtsfoto von Besendorf landete 2018 nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung in der Datenbank der Polizei. Bekannt wurde der Vorgang 2021 . Er regte daraufhin beim damaligen Bundesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit (BfDI) eine Prüfung der Rechtmäßigkeit an. Mehr als zwei Jahre später teilte die Behörde mit, dass sie den Vorgang für problematisch halte und ihre rechtlichen Bedenken dem BKA übermittelt hat. Eine anschließende Beschwerde Besendorfs war dennoch erfolglos. nach einer Anfrage nach dem Informationsfreiheitsgesetz (IFG) von CCC-Sprecher Matthias Marx Links Bei Nachfragen wenden Sie sich gern an unsere E-Mailadresse presse(at)ccc.de Vortrag von Janik Besendorf und Bea Hubrig beim 38C3: Mit dem Kärcher durch die Datentröge der Polizeien Abschlussbericht: Leistungstechnischer Vergleich von Gesichtserkennungssystemen