Make Your Own Badge #1
In this event Safa introduces 3d printing pipeline to us, from designing a model, to slicing, printing, adding accesories and troubleshooting it.
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Am 4. Juli haben wir uns im Bildungs- und Forschungszentrum mit einem faszinierenden Thema aus Mathematik, Natur und Kunst beschäftigt: dem Goldenen Schnitt und der Fibonacci-Reihe . In einem kurzen theoretischen Einstieg erfuhren die Schülerinnen und Schüler, was es mit der geheimnisvollen Zahl 1,618… auf sich hat – und warum wir bestimmte Formen und Proportionen als besonders ästhetisch empfinden. Ob in der Natur, in der Kunst oder in der Architektur: Der Goldene Schnitt begegnet uns öfter, als wir denken. Im Anschluss daran zeichneten die Schülerinnen und Schüler die Fibonacci-Reihe nach – eine Zahlenfolge, in der jede Zahl die Summe der beiden vorhergehenden ist. Dabei entstand unter anderem die typische Fibonacci-Spirale , die in Muscheln, Pflanzen oder Galaxien zu finden ist. Weitere Experimente mit Flächen zeigten eindrucksvoll, wie sich die mathematischen Konzepte in der Praxis darstellen lassen. Wer wollte, konnte zum Abschluss noch ein eigenes Helicon bauen – ein Objekt, das mit seinen spiralförmigen Flächen den Goldenen Schnitt auf kreative Weise sichtbar macht. Ein gelungener Tag, an dem Mathematik nicht nur verständlich, sondern auch anschaulich und schön wurde!
Der Ausschuss für Digitales und Staatsmodernisierung des Deutschen Bundestags plant in seiner Geschäftsordnung für die neue Legislaturperiode eine grundlegende Veränderung: Auf Initiative von Union und SPD sollen die Sitzungen des Ausschusses nun grundsätzlich nicht-öffentlich stattfinden. Die Öffentlichkeit soll nur auf besonderen Beschluss zugelassen werden. In einer Zeit, in der Digitalisierung alle Lebensbereiche betrifft, ist eine öffentliche Diskussion unabdingbar. Digitale Angelegenheiten brauchen technische Expertise, inhaltliche Diskussion mit offenem Visier und gesellschaftliche Beteiligung, nicht aber Abschottung und Geheimniskrämerei. Dass die schwarz-schwarz-roten Koalitionäre überhaupt auf die Idee kommen, im Jahr 2025 und gerade im Digitalausschuss die Möglichkeit der öffentlichen Teilnahme abzuschneiden, zeigt deren verkümmertes Demokratieverständnis. Denn nur wenn Informationen, Stellungnahmen und Argumente frei zugänglich sind, können wir alle die Kontrolle ausüben, die Prozesse begleiten und damit schlicht die Demokratie leben, die andauernd in Sonntagsreden besungen wird. Ohne öffentliche Einblicke fehlt jeder Anreiz, um digitale Zukünfte zu gestalten und mitzutragen. Die als „Staatsmodernisierung“ mit Bürokratieabbau verniedlichte Agenda einer überaus wirtschaftsfreundlichen, aber sozial- und gemeinwohlfeindlichen Politik muss mit Argusaugen live beobachtbar sein, statt in nicht-öffentlichen Kungelrunden besprochen zu werden. Gerade bei digitalen Fragen muss das Gemeinwohl, die Kommerzfreiheit und die Transparenz mitbedacht und auch gelebt werden. Lasst uns also wenigstens zugucken. Elina Eickstädt, Sprecherin des CCC: „Digitalpolitik hat Einfluss auf die Lebensrealität aller. Vertrauen braucht Transparenz und technische Expertise sowie fachliche Einordnung. Verhandlungen hinter verschlossenen Türen würde diese wichtige Expertise ausschließen und Akteurinnen in den Bereich des Reagieren statt kritischen Begleitens zurückdrängen.“ Offener Brief – Mut zu Transparenz: Öffentliche Sitzungen im Digitalausschuss Links