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MM: Rasterfahndung nach Whistleblower an der Universität Zürich

🇨🇭 · CCCZH

Liebe Presse und interessierte Öffentlichkeit! Mit Entsetzen nehmen wir Berichte des Tages-Anzeigers 1 , der Limmattaler Zeitung 2 oder von Der Landbote 3 zur Kenntnis, wonach die Universität Zürich UZH E-Mail-Konten der Domäne “uzh.ch” systematisch durchsuchen lassen hat. Im Fokus standen dabei mögliche Kontakte mit der Presse und Hochschulangehörigen. Das ist ein direkter Angriff auf die Pressefreiheit, die Privatsphäre der betroffenen Personen und rechtsstaatliche Prinzipien, wie der Verhältnismässigkeit. Wir kritisieren zum einen den verzweifelten Versuch der UZH, den Fluss von Informationen über Missstände in der eigenen Institution zu verhindern. Zum anderen verurteilen wir scharf den unverhältnismässigen Eingriff in die Privatsphäre aller betroffenen Hochschulangehörigen. Die UZH stellt dadurch nicht nur den journalistisch wichtigen Quellenschutz und damit die Pressefreiheit in Frage, sondern erfüllt auch ihre Vorbildfunktion nicht, fundamentale Grundrechte von Personen zu schützen.